Montag, 5. August 2013

Christen sind auch nur Menschen

Ein Thema was mich heute sehr beschäftigt hat...Warum erwarten viele Menschen, wenn sie wissen das man Christ ist, bzw grad wenn man sich "bekehrt" hat, das man auf einmal um 180° gedreht ist? Man ist doch deswegen trotzdem noch dasselbe Wesen. Mit Fehlern und Macken, mit Impulsivität, mit Temperament, seiner Meinung, Gefühlen, Ängsten,...Gut, klar hat sich durch Gott und den Glauben einiges geändert. Moralische Ansichten, Selbstkontrolle, Vergebung, Einsicht etc. aber wir sind doch ALLE nur Menschen. Dürfen wir deswegen nicht mehr auch mal ausflippen weil uns irgendwas sooo in Rage bringt oder auch mal nen schlechten Tag haben? Aus welchem Grund auch immer? Nur weil wir Christen sind bedeutet das doch nicht das wir auf einmal "Heilige" sind, uns 24 Stunden am Tag an die Bibel klammern und uns immer schön brav an die 10 Gebote halten. Nein! Auch wir sind reizbar (vielleicht mit ner höheren Toleranzschwelle), sind launisch oder einfach mal schlecht drauf. Wer gibt ihnen das Recht zu sagen:"Du Heuchler"? Wer gibt ihnen das Recht zu sagen:" Du bist kein Christ weil das total unchristlich ist?" Nur weil ich glaube habe ich noch lange nicht verlernt zu streiten oder mir nicht alles gefallen zu lassen. Wir sind doch alle Sünder! Ob mit Gott oder ohne. Wenn wir keine wären, hätte Jesus doch nicht für uns sterben müssen. Wir können um Vergebung bitten, weil wir unsere Schwächen, Laster und Fehler erkennen aber deswegen sind wir nicht noch lange nicht fehlerfrei.Gott hilft uns im Alltag, im Umgang mit den Menschen, mit Situationen besser umzugehen aber wie schon gesagt sind wir keine Heiligen deswegen.

dazu ein schöner Text aus der Bibel

Psalm 143,10 Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.

Da stehts doch ganz klar drin, LEHRE! Wir haben uns für eine lebenslange Lehre entschieden. Ein Kind das in die Schule kommt macht doch auch nicht nach einer Woche schon seinen Abschluss. Es braucht Jahre, Wissen anzusammeln, Weisheit zu erlangen, sich zu verändern. So ist das auch mit dem Christ sein. Wir beten, lesen die Bibel, denken darüber nach, bemühen uns danach zu leben und zu Handeln. Wie Hans-Peter Royer gesagt hat:"Wir müssen unser altes Leben dem Leben von Jesus unterordnen". Aber das ist ein Prozess, der dauert.

Seh ich das falsch? Bitte teilt mit mir eure Meinungen!

eine gesegnete Nacht
Liebe Grüße Eure Julie

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen