Dienstag, 3. Juni 2014

Gegenseitige Verantwortung der im Glauben Starken und Schwachen

Gestern nach einem Gebet hat Gott mich wieder durch die Bibel navigiert und was soll ich sagen...es hat gepasst wie die Faust aufs Auge. Zur Zeit kommen Menschen zu mir und stellen Fragen über Gott, was sie machen sollen, teilen mit mir ihr Leben und wir analysieren zusammen ;) Das macht mir unheimlich Spass weil ich selbst dadurch viel lerne, mich selbst stärke aber vorallem helfen kann, zumindest ist das mein Ziel!
Auf jeden Fall hat mir Gott dann das Kapitel "Gegenseitige Verantwortung der im Glauben Starken und Schwachen" gezeigt. Da es gestern aber auch schon sehr spät war las ich zwar aber konnte mich nicht sonderlich gut konzentrieren. Vorhin las ich den Text nochmal und möchte gerne meine Schlussfolgerungen und Erkenntnisse mit euch teilen ;)
Wie bei allem was ich schreibe bitte ich euch das wenn ihr etwas "anders" seht, mir das mitzuteilen!! Ich möchte nichts falsches verbreiten und ich wäre euch sehr dankbar das wenn ich auf dem "Holzweg" bin ihr mich da wegbringt ;)

Zu dem Text... der stammt aus Römer 14, geschrieben von Paulus und wie so einiges in der Bibel in Gleichnissen. (deshalb war mir das gestern auch etwas zu hoch ;) deswegen hab ich dazu heute meine "neues leben" bibel dazugeholt um das besser zu verstehen da ich auch gelegentlich so meine Probleme hab mit der typischen Bibelsprache.

Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen.1
2 Der eine glaubt, er dürfe alles essen; wer aber schwach ist, der isst kein Fleisch.
3 Wer isst, der verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, der richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn angenommen.
4 Wer bist du, dass du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber stehen bleiben; denn der Herr kann ihn aufrecht halten.
5 Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiss.
6 Wer auf den Tag achtet, der tut's im Blick auf den Herrn; wer isst, der isst im Blick auf den Herrn, denn er dankt Gott; und wer nicht isst, der isst im Blick auf den Herrn nicht und dankt Gott auch.
7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber.
8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei.
10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.
11 Denn es steht geschrieben (Jesaja 45,23): »So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir sollen sich alle Knie beugen, und alle Zungen sollen Gott bekennen.«
12 So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.
13 Darum lasst uns nicht mehr einer den andern richten; sondern richtet vielmehr darauf euren Sinn, dass niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis bereite.
14 Ich weiß und bin gewiss in dem Herrn Jesus, dass nichts unrein ist an sich selbst; nur für den, der es für unrein hält, ist es unrein.
15 Wenn aber dein Bruder wegen deiner Speise betrübt wird, so handelst du nicht mehr nach der Liebe. Bringe nicht durch deine Speise den ins Verderben, für den Christus gestorben ist.
16 Es soll doch nicht verlästert werden, was ihr Gutes habt.
17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.
18 Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und bei den Menschen geachtet.
19 Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.
20 Zerstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es ist nicht gut für den, der es mit schlechtem Gewissen isst.
21 Es ist besser, du isst kein Fleisch und trinkst keinen Wein und tust nichts, woran sich dein Bruder stößt.
22 Den Glauben, den du hast, behalte bei dir selbst vor Gott. Selig ist, der sich selbst nicht zu verurteilen braucht, wenn er sich prüft.
23 Wer aber dabei zweifelt und dennoch isst, der ist gerichtet, denn es kommt nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde. 
 
 Vers 1 sagt schon ganz klar: "streitet nicht!" Jeder Christ hat so seine eigenen Ansichten bezüglich was richtig und falsch ist woran auch unser Gewissen stark beteiligt ist. Schon allein die ganzen christlichen Konfessionen zeigen uns das wir zwar alle an Gott glauben aber doch jeder irgendeine andere Auslegung hat bzw prägen natürlich auch Traditionen, geschichtliche Geistliche, das eigene Leben, ect.  was aber Paulus in dem Brief sagt, wir sollen eben genau darüber NICHT STREITEN! weil wir alle von Gott angenommen sind als Gottes Kinder und nur er darüber richtet was wir tun. Wir sollen nicht über den Glauben eines anderen urteilen und unsere Ansichten nicht auf einen anderen Menschen übertragen. Denn nur Gott allein kann ihm helfen auf den richtigen Weg zu kommen und das richtige zu tun.
Zudem sagt Paulus, nichts was Gott geschaffen hat ist unrein sondern wir sehen das nur so weil das nicht zu unseren Ansichten passt. Da müssen wir alle ganz gehörig aufpassen weil wir ganz schnell in diese Schiene rutschen alles zu verteufeln wohinter wir nicht stehen. Solange dieser Mensch an Gott glaubt und ihm nachfolgt (zu 100% schaffen wir das eh alle nicht) steht er genauso unter Gottes Schutz und Leitung somit sollten wir nicht in unserem Hochmut (ich nenn das jetzt mal so) das Recht raus nehmen darüber zu urteilen ob er jetzt jeden Sonntag in die Kirche geht oder nicht, übermässigen Alkohol konsumiert, vielleicht sogar homosexuell ist, den Bräuchen der Kirche nachgeht um nur ein paar Beispiele zu nennen. Es steht in der Bibel das wir aufeinander achten sollen, uns auch ermahnen dürfen aber wir dürfen diesen jenigen nicht in eine Schublade stecken mit dem Sticker drauf "kein richtiger Christ". Weiter sagt er, wir sollen nichts tun woran der andere sich stößt. Und wenn wirs doch tun dann handeln wir nicht aus Liebe. Und wir sollen nichts tun wodurch ein anderer zu Fall kommt. Die Passage find ich relativ schwierig...Den das Problem gibts gerade unter den Religionen. Einige Protestanten (ich bin jetzt mal lieber vorsichtig mit der Zahl ;) stoßen sich an dem was die RKK tut, verfolgt, lehrt ect. Die RKK interessiert das nicht...und schon gibts nen großen Clinch. So ist das nicht nur mit der RKK sondern auch mit anderen Konfessionen. Jede ist stur auf sein fixiert und stößt sich an dem anderen. Und vorallem nimmt da keiner Rücksicht! Was man da tun kann? Da bin ich überfragt!
Wir sollten alle an uns selbst in erster Linie arbeiten und Toleranz üben im Bezug auf unsere Glaubensbrüder-und schwestern. Wir sind nur gemeinsam stark gegen Satan. Im Reich Gottes ist nicht entscheidend, was man tut oder nicht tut sondern ein Leben is Frieden, der Freude und dem heiligen Geist der ja für uns persönlich da ist um uns zu leiten.
Paulus sagt gegen Schluss, wir sollen nur das tun wovon wir auch überzeugt sind! wenn wir unsicher sind und es trotzdem tun sind wir dadurch verurteilt weil es nicht im Glauben an Gott geschieht und das ist Sünde! Wir müssen uns vor Gott verantworten für unser eigenes Leben und wir sollten so leben wie wir es verantworten können!

Jetzt seid ihr dran ;) teilt mit mir eure Meinungen ;)

ganz viele liebe Grüße 

Eure Julie

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"
Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Montag, 2. Juni 2014

Über 1 Jahr ist es nun her...

das Gott mich gefunden hat und ich anfing diesen Blog zu schreiben...Nun ist der letzte Post auch bald 1 Jahr alt...
 Mein Hoch war als ich damit anfing und JEDEM von Gott und seiner Liebe erzählen wollte aber ich war selbst noch nicht so gestärkt. Weder in meinem Leben noch in meinem Glauben. Zudem fehlte mir noch einiges an Wissen wodurch ich mir vorkam wie ein Heuchler. Wie sollte ich denn anderen helfen wenn ich keine Antwort auf ihre Fragen habe? Wie sollte ich von Gott erzählen wenn ich selbst noch nicht viel mit ihm erlebt hatte? Das und noch einiges mehr trübte meine Freude an diesem Blog und ich legte ihn auf Eis.
Auch meine Motivation im Bezug auf Gott ließ nach :( Ich las nicht mehr so viel in der Bibel, meine Abendgebete oder überhaupt das Gespräch zu Gott wurde immer seltener...
Gegen Ende letzten Jahres bat ich Gott mir doch wieder jemanden zur Seite zu stellen. Am liebsten sagte ich wär mir natürlich mein Ex-Freund (ich liebte ihn nach 8 Monaten halt immernoch obwohl ich wusste das er schlech für mich war. Er ist die Art von Christ der zwar sagt er ist Christ aber es überhaupt nicht lebt! An der Tagesordnung waren Rache, Streit, negative Diskussionen ect aber uns verband schon 14 Jahre beste Freundschaft und heute weiß ich das ich nur daran hing) aber sagte Gott auch er wüsste schon wer der richtige wäre und ich würde ihm da voll und ganz vertrauen.

 An Silvester, ich weiß nicht wieso...hatte ich auf einmal das Gefühl ich müsse meinem Ex-Freund eine Sms schreiben und ihm einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr wünschen und das tat ich dann auch. Zu meiner Verwunderung (da sonst immer nur böse Antworten kamen) bekam ich eine nette Nachricht zurück... Wir schrieben lange und verabredeten uns in der Silvesternacht... und als wir uns trafen war es wieder um uns geschehen. Wir waren wieder zusammen. Aber ab da war Gott bis auf ein "Danke" von mir größtenteils aus meinem Leben verschwunden und Satan wieder eingekehrt und das merkte ich auch. Mir gings überhaupt nicht mehr gut. Ich war depressiv, launisch, agressiv. 4 Monate erneute "Hölle" auf Erden und an Karfreitag fiels mir wie Schuppen von den Augen. Ja ich war blind, blind vor Liebe die nie gefruchtet hätte. Er war nicht der Mensch mit dem man großartig über Gott reden konnte. Im Gegenteil, wir hatten den größten Streit deswegen. Und an diesem Tag hatte ich in mir so eine Ruhe und Gewissheit nachdem er wieder anfing über meine Kinder zu schimpfen und ich sagte ihm er solle seine Sachen packen und gehen. Ich wusste es war richtig und wichtig und das das allein von Gott kam. Ich habe lange darüber nachgedacht und Gott hat uns nicht wieder zusammengeführt weil es eine Zukunft hätte geben können, nein, er hatte uns wieder zusammengeführt weil er mir mit aller Gewalt sagen wollte "Mädchen, hör auf ihm nachzutrauern, hör auf zu leiden, du weißt das er dich in die falsche Richtung führt und dich zerstört!"Und ich bin Gott so dankbar dafür!! Letztes Jahr nach der Trennung hatte ich sehr gelitten. Wollte niemanden sehen (ausser meiner Familie) wollte niemanden kennelernen, ich wollte einfach nur für mich sein. Jetzt, ist NICHTS!! Ich vermisse ihn nicht, ich leide nicht, wenn ich nur an ihn denke wird mir schlecht!! Gott hat es geschafft mich davon zu "erlösen"! Er hat in meinem Leben gewirkt zu dem Zeitpunkt als ich es am wenigsten erwartet habe und er ja nicht mal mehr großer Bestandteil war..

Vor kurzem fing ich wieder an zu beten, Predigten anzuhören und in der Bibel zu lesen.. und ich versuche mein Leben wieder voll Gott anzuvertrauen.
Heute kam mir dieser Blog wieder in den Kopf..und was soll ich sagen?! ;) Ein Gedanke, tief im Inneren meinte "fang wieder an zu schreiben, erreiche Menschen!" Ja der ein oder andere mag meinen das war mein Unterbewusstsein...Nein, das kann ich mittlerweile auseinanderhalten! aber davon erzähl ich in einem anderen Post ;)

Hier bin ich also wieder und werde da weiter machen wo ich aufgehört hab! Von Gott erzählen!! Aus meinem Leben, aus der Bibel und interessanten Themen im Zusammenhang mit Glauben und Gott ;)

Ganz viele liebe Grüße und ich würde mich sehr freuen wenn ihr für mich beten würdet! Dafür das mein Vorhaben hier ganz bald Früchte tragen wird ;)

In diesem Sinne,

ganz viele liebe Grüße
Eure Julie

Montag, 5. August 2013

Christen sind auch nur Menschen

Ein Thema was mich heute sehr beschäftigt hat...Warum erwarten viele Menschen, wenn sie wissen das man Christ ist, bzw grad wenn man sich "bekehrt" hat, das man auf einmal um 180° gedreht ist? Man ist doch deswegen trotzdem noch dasselbe Wesen. Mit Fehlern und Macken, mit Impulsivität, mit Temperament, seiner Meinung, Gefühlen, Ängsten,...Gut, klar hat sich durch Gott und den Glauben einiges geändert. Moralische Ansichten, Selbstkontrolle, Vergebung, Einsicht etc. aber wir sind doch ALLE nur Menschen. Dürfen wir deswegen nicht mehr auch mal ausflippen weil uns irgendwas sooo in Rage bringt oder auch mal nen schlechten Tag haben? Aus welchem Grund auch immer? Nur weil wir Christen sind bedeutet das doch nicht das wir auf einmal "Heilige" sind, uns 24 Stunden am Tag an die Bibel klammern und uns immer schön brav an die 10 Gebote halten. Nein! Auch wir sind reizbar (vielleicht mit ner höheren Toleranzschwelle), sind launisch oder einfach mal schlecht drauf. Wer gibt ihnen das Recht zu sagen:"Du Heuchler"? Wer gibt ihnen das Recht zu sagen:" Du bist kein Christ weil das total unchristlich ist?" Nur weil ich glaube habe ich noch lange nicht verlernt zu streiten oder mir nicht alles gefallen zu lassen. Wir sind doch alle Sünder! Ob mit Gott oder ohne. Wenn wir keine wären, hätte Jesus doch nicht für uns sterben müssen. Wir können um Vergebung bitten, weil wir unsere Schwächen, Laster und Fehler erkennen aber deswegen sind wir nicht noch lange nicht fehlerfrei.Gott hilft uns im Alltag, im Umgang mit den Menschen, mit Situationen besser umzugehen aber wie schon gesagt sind wir keine Heiligen deswegen.

dazu ein schöner Text aus der Bibel

Psalm 143,10 Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.

Da stehts doch ganz klar drin, LEHRE! Wir haben uns für eine lebenslange Lehre entschieden. Ein Kind das in die Schule kommt macht doch auch nicht nach einer Woche schon seinen Abschluss. Es braucht Jahre, Wissen anzusammeln, Weisheit zu erlangen, sich zu verändern. So ist das auch mit dem Christ sein. Wir beten, lesen die Bibel, denken darüber nach, bemühen uns danach zu leben und zu Handeln. Wie Hans-Peter Royer gesagt hat:"Wir müssen unser altes Leben dem Leben von Jesus unterordnen". Aber das ist ein Prozess, der dauert.

Seh ich das falsch? Bitte teilt mit mir eure Meinungen!

eine gesegnete Nacht
Liebe Grüße Eure Julie

Samstag, 3. August 2013

Der Liebesbrief des Vaters


Das Hohelied der Liebe

Einer meiner ganz großen Favoriten ist dieser Text aus dem ersten Brief des Paulus an die Korinther.
Das ist wahre Liebe.. Warum zerbrechen soviele Ehen und Beziehungen? Weil danach leider nicht mehr oft gelebt wird.


1Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
4Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
5sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
9Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
10Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
11Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
12Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.
13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Ich habe viele Beziehungen mitbekommen aber meine eigenen waren der größte Lehrer. Hätte ich dieses Wissen schon vorher gehabt wäre vieles anders gelaufen und ich hätte mir selber viel Kummer, Schmerz und Leid erspart. 

Eifersucht gehört heutzutage zum täglichen Leben dazu und wird damit erklärt das es im "gesunden Maß" ja nur zeigt das der Partner einem was bedeutet. Was ist die Definition von "gesundes Maß"? Wann hört das auf und geht ins "krankhafte" über?  Die gibt es nicht weil jeder es anders empfindet. Somit ist doch Vertrauen der Liebesbeweis und nicht die Eifersucht.
Oder nehmen wir das Machogehabe. Das Wort Macho ist eigentlich total falsch im Gebrauch weil es nur "Männlichkeit" bedeutet. Nicht sich aufplustern, nicht die Frau zu beherrschen oder blöde Sprüche zu reißen. Aber es wird toleriert mit der Erklärung:"Er ist halt so". Wieso? Wie kann man von Liebe reden wenn der andere damit eigentlich nur seine eigenen Bedürfnisse stillt?
Egoismus ist auch ein großes Thema. Dem man im Alltag nur allzu oft begegnet. Der eine will dies, der andere will das. Da ist eigentlich der Punkt um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, einen Kompromiss zu schließen oder aus Liebe dem anderen seinen Willen zuzusprechen. Aber was kommt oft an der Stelle? Wer kennts? Man setzt seinen eigenen Kopf durch, egal was der andere will und egal ob er damit zurecht kommt oder nicht, man macht es einfach. Man übergeht den anderen ohne Rücksicht. Was früher oder später dazu führt das der Partner resigniert und einfach gar nicht mehr seinen Willen vorbringt. Somit entsteht eine Herrschaft. Leider kann ich davon ein Lied singen denn ich war nicht anders, ich hatte die Herrscherposition.
Vorhaltungen aus der Vergangenheit sind auch so ne fiese Sache. Kann man die Zeit zurück drehen? NEIN, kann man nicht. Und es ruiniert früher oder später jede Beziehung. "Aber DU hast das gemacht", "DU warst so und so"...wenn mit alten Kamellen ständig Ping Pong gespielt wird, wie kann man sich dann auf die Zukunft konzentrieren? Daraus entstehen dann Unterstellungen, und eine ungesunde Haltung dem Partner gegenüber weil man ja nur schon drauf wartet das es wieder passiert. Anstatt sich mal gemeinsam hinzusetzen, darüber zu reden, das einem das evtl weh getan hat, es verletzt hat oder man es einfach nicht gut fand wie der andere sich verhalten hat, wird es unter den Teppich gekehrt, oft nach einem größeren Streit, vielleicht noch mit dem Zusatz okay, verziehen, alles wieder gut aber es nicht wirklich vergeben. Es liegt in der Schublade und bei dem kleinsten Anlass wirds wieder rausgekramt, auch wenn es mit der aktuellen Situation vielleicht gar nichts zu tun hat.Gott sagt, wenn du verziehen hast, dann soll es auch verziehen bleiben und das Alte nicht wieder hochgeholt werden (sinngemäß).

Ich könnte jetzt noch ewig weiterschreiben ;) Aber macht euch doch mal eure eigenen Gedanken darüber. Würde mich sehr freuen wenn ihr eure Meinung dazu sagen würdet ;)

ganz liebe Grüße

Freitag, 2. August 2013

Wie schaffe ich es Christ zu sein?

Als ich vor 3 Monaten anfing mich mit Gott und Glauben auseinanderzusetzen, legte mir meine Mama die Videos von Hans-Peter Royer ans Herz. Leider schaute ich die ersten sehr halbherzig und mehr so nebenbei an. Darunter auch "wie schaffe ich es Christ zu sein?"

Royer sagt, bete nicht um Kraft, Geduld, Sanftmut etc. Jesus ist die Kraft, Geduld, Sanftmut....
Das hatte ich wohl überhört und tat das JEDEN Abend! Gott gib mir mehr Geduld, Gott gib mir mehr Kraft usw. und manchmal war es auch kurz da, grad am Morgen wenn man mit den guten Vorsätzen aufwacht aber dann wars auch wieder einfach weg. Und ich war wirklich schon frustriert das sich nichts ändert obwohl ich doch glaube und Gott darum immer wieder bitte.
Gestern hatte ich es mir nochmal angeschaut und diesmal wirklich intensiv. Da hieß es:"Konzentrier dich nicht auf die Frucht (freundlicher zu sein, geduldiger zu sein, ...) denn dann kannst du religiöser nicht sein, sondern BLEIBE IN JESUS. Konzentriere dich nur auf ihn. Dann wirst du Früchte tragen ohne das du es selbst merkst.

Joh. 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Gestern Abend betete ich nicht um das alles. Heute konzentrierte ich mich nur auf Jesus (na gut, n paar mal ist es mir nicht ganz gelungen) aber ich hatte alles.

 Ich war geduldiger, das merkte ich an meinen Kindern. Luca ist jetzt 2 und Damon 1 Jahr und beide sind richtige kleine Racker denen ständig irgendwas neues einfällt ihre Grenzen austesten und sich natürlich öfters denken, ach lass die Mama doch reden. Da ich sie momentan allein erziehe ist es für mich umso anstrengender und die Nerven liegen oft blank. Sonst bin ich teilweise echt ausgerastet einfach aus Verzweiflung und Überforderung, heute nicht!

Ihr war freundlicher. Ich wohne im 4. Stock eines Mehrfamilienhauses ohne Aufzug und da ich allein bin muss ich natürlich auch alles alleine hochschaffen, Einkauf und Kinder. Oft schon sahen die Nachbarn das ich mich vollbepackt die Treppen hochgequält hab aber es hat noch nie jemand gefragt ob er mir helfen kann. Heute schon...Grad als ich die erste Treppe schon hoch bin,  kam ein Nachbar der in seiner Tasche nach seinem Schlüssel suchte. Ich wieder mit allem runter, Tür aufgemacht und er fragte mich ob er mir denn helfen kann was hochzutragen.

Es ist faszinierend wie das Leben sich verändert wenn man auf Gott vertraut. Wenn man nicht versucht das und das zu sein sondern den Tag in Gottes Hände legt und es auf sich zukommen lässt. Du wirst es merken wenn du dich auf das tägliche Abenteuer mit Jesus einlässt ;)

Hier habe ich noch die anderen Bibelstellen aus dem Video für euch zusammengefasst

Galather 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.

Galather 3,3 Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr's denn nun im Fleisch vollenden?

Sprüche 3,5 Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand

 und hier natürlich das Video. Ich wünsche euch viel Spaß beim zuhören ;)



ich wünsche euch einen gesegneten Abend
Eure Julie