Auf jeden Fall hat mir Gott dann das Kapitel "Gegenseitige Verantwortung der im Glauben Starken und Schwachen" gezeigt. Da es gestern aber auch schon sehr spät war las ich zwar aber konnte mich nicht sonderlich gut konzentrieren. Vorhin las ich den Text nochmal und möchte gerne meine Schlussfolgerungen und Erkenntnisse mit euch teilen ;)
Wie bei allem was ich schreibe bitte ich euch das wenn ihr etwas "anders" seht, mir das mitzuteilen!! Ich möchte nichts falsches verbreiten und ich wäre euch sehr dankbar das wenn ich auf dem "Holzweg" bin ihr mich da wegbringt ;)
Zu dem Text... der stammt aus Römer 14, geschrieben von Paulus und wie so einiges in der Bibel in Gleichnissen. (deshalb war mir das gestern auch etwas zu hoch ;) deswegen hab ich dazu heute meine "neues leben" bibel dazugeholt um das besser zu verstehen da ich auch gelegentlich so meine Probleme hab mit der typischen Bibelsprache.
Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen.1
2 Der eine glaubt, er dürfe alles essen; wer aber schwach ist, der isst kein Fleisch.
3 Wer
isst, der verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, der
richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn angenommen.
4 Wer
bist du, dass du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt
seinem Herrn. Er wird aber stehen bleiben; denn der Herr kann ihn
aufrecht halten.
5 Der
eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle
Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiss.
6 Wer
auf den Tag achtet, der tut's im Blick auf den Herrn; wer isst, der
isst im Blick auf den Herrn, denn er dankt Gott; und wer nicht isst, der
isst im Blick auf den Herrn nicht und dankt Gott auch.
7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber.
8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei.
10 Du
aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen
Bruder? Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.
11 Denn
es steht geschrieben (Jesaja 45,23): »So wahr ich lebe, spricht der
Herr, mir sollen sich alle Knie beugen, und alle Zungen sollen Gott
bekennen.«
12 So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.
13 Darum
lasst uns nicht mehr einer den andern richten; sondern richtet vielmehr
darauf euren Sinn, dass niemand seinem Bruder einen Anstoß oder
Ärgernis bereite.
14 Ich
weiß und bin gewiss in dem Herrn Jesus, dass nichts unrein ist an sich
selbst; nur für den, der es für unrein hält, ist es unrein.
15 Wenn
aber dein Bruder wegen deiner Speise betrübt wird, so handelst du nicht
mehr nach der Liebe. Bringe nicht durch deine Speise den ins Verderben,
für den Christus gestorben ist.
16 Es soll doch nicht verlästert werden, was ihr Gutes habt.
17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.
18 Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und bei den Menschen geachtet.
19 Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.
20 Zerstöre
nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es
ist nicht gut für den, der es mit schlechtem Gewissen isst.
21 Es ist besser, du isst kein Fleisch und trinkst keinen Wein und tust nichts, woran sich dein Bruder stößt.
22 Den
Glauben, den du hast, behalte bei dir selbst vor Gott. Selig ist, der
sich selbst nicht zu verurteilen braucht, wenn er sich prüft.
23 Wer
aber dabei zweifelt und dennoch isst, der ist gerichtet, denn es kommt
nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist
Sünde.
Vers 1 sagt schon ganz klar: "streitet nicht!" Jeder Christ hat so seine eigenen Ansichten bezüglich was richtig und falsch ist woran auch unser Gewissen stark beteiligt ist. Schon allein die ganzen christlichen Konfessionen zeigen uns das wir zwar alle an Gott glauben aber doch jeder irgendeine andere Auslegung hat bzw prägen natürlich auch Traditionen, geschichtliche Geistliche, das eigene Leben, ect. was aber Paulus in dem Brief sagt, wir sollen eben genau darüber NICHT STREITEN! weil wir alle von Gott angenommen sind als Gottes Kinder und nur er darüber richtet was wir tun. Wir sollen nicht über den Glauben eines anderen urteilen und unsere Ansichten nicht auf einen anderen Menschen übertragen. Denn nur Gott allein kann ihm helfen auf den richtigen Weg zu kommen und das richtige zu tun.
Zudem sagt Paulus, nichts was Gott geschaffen hat ist unrein sondern wir sehen das nur so weil das nicht zu unseren Ansichten passt. Da müssen wir alle ganz gehörig aufpassen weil wir ganz schnell in diese Schiene rutschen alles zu verteufeln wohinter wir nicht stehen. Solange dieser Mensch an Gott glaubt und ihm nachfolgt (zu 100% schaffen wir das eh alle nicht) steht er genauso unter Gottes Schutz und Leitung somit sollten wir nicht in unserem Hochmut (ich nenn das jetzt mal so) das Recht raus nehmen darüber zu urteilen ob er jetzt jeden Sonntag in die Kirche geht oder nicht, übermässigen Alkohol konsumiert, vielleicht sogar homosexuell ist, den Bräuchen der Kirche nachgeht um nur ein paar Beispiele zu nennen. Es steht in der Bibel das wir aufeinander achten sollen, uns auch ermahnen dürfen aber wir dürfen diesen jenigen nicht in eine Schublade stecken mit dem Sticker drauf "kein richtiger Christ". Weiter sagt er, wir sollen nichts tun woran der andere sich stößt. Und wenn wirs doch tun dann handeln wir nicht aus Liebe. Und wir sollen nichts tun wodurch ein anderer zu Fall kommt. Die Passage find ich relativ schwierig...Den das Problem gibts gerade unter den Religionen. Einige Protestanten (ich bin jetzt mal lieber vorsichtig mit der Zahl ;) stoßen sich an dem was die RKK tut, verfolgt, lehrt ect. Die RKK interessiert das nicht...und schon gibts nen großen Clinch. So ist das nicht nur mit der RKK sondern auch mit anderen Konfessionen. Jede ist stur auf sein fixiert und stößt sich an dem anderen. Und vorallem nimmt da keiner Rücksicht! Was man da tun kann? Da bin ich überfragt!
Wir sollten alle an uns selbst in erster Linie arbeiten und Toleranz üben im Bezug auf unsere Glaubensbrüder-und schwestern. Wir sind nur gemeinsam stark gegen Satan. Im Reich Gottes ist nicht entscheidend, was man tut oder nicht tut sondern ein Leben is Frieden, der Freude und dem heiligen Geist der ja für uns persönlich da ist um uns zu leiten.
Paulus sagt gegen Schluss, wir sollen nur das tun wovon wir auch überzeugt sind! wenn wir unsicher sind und es trotzdem tun sind wir dadurch verurteilt weil es nicht im Glauben an Gott geschieht und das ist Sünde! Wir müssen uns vor Gott verantworten für unser eigenes Leben und wir sollten so leben wie wir es verantworten können!
Jetzt seid ihr dran ;) teilt mit mir eure Meinungen ;)
ganz viele liebe Grüße
Eure Julie