Ein Thema was mich heute sehr beschäftigt hat...Warum erwarten viele Menschen, wenn sie wissen das man Christ ist, bzw grad wenn man sich "bekehrt" hat, das man auf einmal um 180° gedreht ist? Man ist doch deswegen trotzdem noch dasselbe Wesen. Mit Fehlern und Macken, mit Impulsivität, mit Temperament, seiner Meinung, Gefühlen, Ängsten,...Gut, klar hat sich durch Gott und den Glauben einiges geändert. Moralische Ansichten, Selbstkontrolle, Vergebung, Einsicht etc. aber wir sind doch ALLE nur Menschen. Dürfen wir deswegen nicht mehr auch mal ausflippen weil uns irgendwas sooo in Rage bringt oder auch mal nen schlechten Tag haben? Aus welchem Grund auch immer? Nur weil wir Christen sind bedeutet das doch nicht das wir auf einmal "Heilige" sind, uns 24 Stunden am Tag an die Bibel klammern und uns immer schön brav an die 10 Gebote halten. Nein! Auch wir sind reizbar (vielleicht mit ner höheren Toleranzschwelle), sind launisch oder einfach mal schlecht drauf. Wer gibt ihnen das Recht zu sagen:"Du Heuchler"? Wer gibt ihnen das Recht zu sagen:" Du bist kein Christ weil das total unchristlich ist?" Nur weil ich glaube habe ich noch lange nicht verlernt zu streiten oder mir nicht alles gefallen zu lassen. Wir sind doch alle Sünder! Ob mit Gott oder ohne. Wenn wir keine wären, hätte Jesus doch nicht für uns sterben müssen. Wir können um Vergebung bitten, weil wir unsere Schwächen, Laster und Fehler erkennen aber deswegen sind wir nicht noch lange nicht fehlerfrei.Gott hilft uns im Alltag, im Umgang mit den Menschen, mit Situationen besser umzugehen aber wie schon gesagt sind wir keine Heiligen deswegen.
dazu ein schöner Text aus der Bibel
Psalm 143,10 Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.
Da stehts doch ganz klar drin, LEHRE! Wir haben uns für eine lebenslange Lehre entschieden. Ein Kind das in die Schule kommt macht doch auch nicht nach einer Woche schon seinen Abschluss. Es braucht Jahre, Wissen anzusammeln, Weisheit zu erlangen, sich zu verändern. So ist das auch mit dem Christ sein. Wir beten, lesen die Bibel, denken darüber nach, bemühen uns danach zu leben und zu Handeln. Wie Hans-Peter Royer gesagt hat:"Wir müssen unser altes Leben dem Leben von Jesus unterordnen". Aber das ist ein Prozess, der dauert.
Seh ich das falsch? Bitte teilt mit mir eure Meinungen!
eine gesegnete Nacht
Liebe Grüße Eure Julie
Montag, 5. August 2013
Samstag, 3. August 2013
Das Hohelied der Liebe
Einer meiner ganz großen Favoriten ist dieser Text aus dem ersten Brief des Paulus an die Korinther.
Das ist wahre Liebe.. Warum zerbrechen soviele Ehen und Beziehungen? Weil danach leider nicht mehr oft gelebt wird.
1Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
4Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
5sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
9Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
10Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
11Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
12Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.
13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.Das ist wahre Liebe.. Warum zerbrechen soviele Ehen und Beziehungen? Weil danach leider nicht mehr oft gelebt wird.
1Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
4Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
5sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
9Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
10Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
11Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
12Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.
Ich habe viele Beziehungen mitbekommen aber meine eigenen waren der größte Lehrer. Hätte ich dieses Wissen schon vorher gehabt wäre vieles anders gelaufen und ich hätte mir selber viel Kummer, Schmerz und Leid erspart.
Eifersucht gehört heutzutage zum täglichen Leben dazu und wird damit erklärt das es im "gesunden Maß" ja nur zeigt das der Partner einem was bedeutet. Was ist die Definition von "gesundes Maß"? Wann hört das auf und geht ins "krankhafte" über? Die gibt es nicht weil jeder es anders empfindet. Somit ist doch Vertrauen der Liebesbeweis und nicht die Eifersucht.
Oder nehmen wir das Machogehabe. Das Wort Macho ist eigentlich total falsch im Gebrauch weil es nur "Männlichkeit" bedeutet. Nicht sich aufplustern, nicht die Frau zu beherrschen oder blöde Sprüche zu reißen. Aber es wird toleriert mit der Erklärung:"Er ist halt so". Wieso? Wie kann man von Liebe reden wenn der andere damit eigentlich nur seine eigenen Bedürfnisse stillt?
Egoismus ist auch ein großes Thema. Dem man im Alltag nur allzu oft begegnet. Der eine will dies, der andere will das. Da ist eigentlich der Punkt um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, einen Kompromiss zu schließen oder aus Liebe dem anderen seinen Willen zuzusprechen. Aber was kommt oft an der Stelle? Wer kennts? Man setzt seinen eigenen Kopf durch, egal was der andere will und egal ob er damit zurecht kommt oder nicht, man macht es einfach. Man übergeht den anderen ohne Rücksicht. Was früher oder später dazu führt das der Partner resigniert und einfach gar nicht mehr seinen Willen vorbringt. Somit entsteht eine Herrschaft. Leider kann ich davon ein Lied singen denn ich war nicht anders, ich hatte die Herrscherposition.
Vorhaltungen aus der Vergangenheit sind auch so ne fiese Sache. Kann man die Zeit zurück drehen? NEIN, kann man nicht. Und es ruiniert früher oder später jede Beziehung. "Aber DU hast das gemacht", "DU warst so und so"...wenn mit alten Kamellen ständig Ping Pong gespielt wird, wie kann man sich dann auf die Zukunft konzentrieren? Daraus entstehen dann Unterstellungen, und eine ungesunde Haltung dem Partner gegenüber weil man ja nur schon drauf wartet das es wieder passiert. Anstatt sich mal gemeinsam hinzusetzen, darüber zu reden, das einem das evtl weh getan hat, es verletzt hat oder man es einfach nicht gut fand wie der andere sich verhalten hat, wird es unter den Teppich gekehrt, oft nach einem größeren Streit, vielleicht noch mit dem Zusatz okay, verziehen, alles wieder gut aber es nicht wirklich vergeben. Es liegt in der Schublade und bei dem kleinsten Anlass wirds wieder rausgekramt, auch wenn es mit der aktuellen Situation vielleicht gar nichts zu tun hat.Gott sagt, wenn du verziehen hast, dann soll es auch verziehen bleiben und das Alte nicht wieder hochgeholt werden (sinngemäß).
Ich könnte jetzt noch ewig weiterschreiben ;) Aber macht euch doch mal eure eigenen Gedanken darüber. Würde mich sehr freuen wenn ihr eure Meinung dazu sagen würdet ;)
ganz liebe Grüße
Freitag, 2. August 2013
Wie schaffe ich es Christ zu sein?
Royer sagt, bete nicht um Kraft, Geduld, Sanftmut etc. Jesus ist die Kraft, Geduld, Sanftmut....
Das hatte ich wohl überhört und tat das JEDEN Abend! Gott gib mir mehr Geduld, Gott gib mir mehr Kraft usw. und manchmal war es auch kurz da, grad am Morgen wenn man mit den guten Vorsätzen aufwacht aber dann wars auch wieder einfach weg. Und ich war wirklich schon frustriert das sich nichts ändert obwohl ich doch glaube und Gott darum immer wieder bitte.
Gestern hatte ich es mir nochmal angeschaut und diesmal wirklich intensiv. Da hieß es:"Konzentrier dich nicht auf die Frucht (freundlicher zu sein, geduldiger zu sein, ...) denn dann kannst du religiöser nicht sein, sondern BLEIBE IN JESUS. Konzentriere dich nur auf ihn. Dann wirst du Früchte tragen ohne das du es selbst merkst.
Joh. 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Gestern Abend betete ich nicht um das alles. Heute konzentrierte ich mich nur auf Jesus (na gut, n paar mal ist es mir nicht ganz gelungen) aber ich hatte alles.
Ich war geduldiger, das merkte ich an meinen Kindern. Luca ist jetzt 2 und Damon 1 Jahr und beide sind richtige kleine Racker denen ständig irgendwas neues einfällt ihre Grenzen austesten und sich natürlich öfters denken, ach lass die Mama doch reden. Da ich sie momentan allein erziehe ist es für mich umso anstrengender und die Nerven liegen oft blank. Sonst bin ich teilweise echt ausgerastet einfach aus Verzweiflung und Überforderung, heute nicht!
Ihr war freundlicher. Ich wohne im 4. Stock eines Mehrfamilienhauses ohne Aufzug und da ich allein bin muss ich natürlich auch alles alleine hochschaffen, Einkauf und Kinder. Oft schon sahen die Nachbarn das ich mich vollbepackt die Treppen hochgequält hab aber es hat noch nie jemand gefragt ob er mir helfen kann. Heute schon...Grad als ich die erste Treppe schon hoch bin, kam ein Nachbar der in seiner Tasche nach seinem Schlüssel suchte. Ich wieder mit allem runter, Tür aufgemacht und er fragte mich ob er mir denn helfen kann was hochzutragen.
Es ist faszinierend wie das Leben sich verändert wenn man auf Gott vertraut. Wenn man nicht versucht das und das zu sein sondern den Tag in Gottes Hände legt und es auf sich zukommen lässt. Du wirst es merken wenn du dich auf das tägliche Abenteuer mit Jesus einlässt ;)
Hier habe ich noch die anderen Bibelstellen aus dem Video für euch zusammengefasst
Galather 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.
Galather 3,3 Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr's denn nun im Fleisch vollenden?
Sprüche 3,5 Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand
und hier natürlich das Video. Ich wünsche euch viel Spaß beim zuhören ;)
ich wünsche euch einen gesegneten Abend
Eure Julie
Donnerstag, 1. August 2013
Leute, die Jesus brauchen kann...
Habt ihr euch schon mal die Frage gestellt? Ich ja und das sogar sehr oft. Da kommen dann so Fragen auf wie:
Bin ich überhaupt gut genug?
Was kann ich denn Besonderes das Gott an mir Interesse hätte?
Kann ich mich überhaupt an Gottes Wort halten?
Was passiert wenn ich das nicht tue?
Die Liste könnte ich jetzt noch ewig weiterführen. Aber die Antwort ist ganz simple und wirklich beruhigend und keiner hätte es schöner sagen können als unser Hans-Peter Royer in seinem Video
JEDEN der LEBT
Die ganzen Zweifel an dir selbst sind total unnötig!
Gestern habe ich einen wundervollen Text im Internet dazu gefunden den ich gerne mit euch teilen möchte.Geschrieben von Jürgen Harting, einem evangelischem Pastor.
“Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen (knechtenden) Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!“
Paulus verwendet das Bild eines gehobenen römischen Haushaltes. Da gab es die Sklaven, die vor allem gehorsam sein mussten, damit ihr Herr mit ihnen zufrieden war, und falls nicht, dann hatten sie Schläge zu fürchten.
Und dann waren da die Kinder des Hausherrn, die waren schon für sich wert geachtet, sie waren frei, sie haben ein inniges, liebevolles und vertrauensvolles Verhältnis. Und weil das so war, taten sie von sich aus, was dem Willen des Vaters entsprach.
Ich weiß, einige Eltern denken jetzt: „Ach wären meine Kinder doch auch so...“.
Es geht hier nicht um ein Ideal, wie Kinder sich gegenüber ihren Eltern verhalten, sondern um eine positive Grundhaltung im Verhältnis von Kindern zu ihren Eltern. Und in ein solches inniges Verhältnis gegenüber Gott möchte uns der Heilige Geist hinein nehmen.
Der Geist Gottes ist ein Geist der Kindschaft und der Freiheit, nicht des Zwanges.
Es gibt Christen, vielleicht auch unter uns, die leben eher wie Gottes Sklaven anstatt wie Gotteskinder. Die versuchen aufrichtig nach Gottes Willen zu leben, nach den 10 Geboten und nach allem, was die Bibel so her gibt – aber nicht aus Liebe zu ihrem himmlischen Vater, sondern weil sie tief in sich drin diese Furcht haben: wenn ich nicht nach Gottes Willen lebe, dann wird mich Gott strafen und ich lande eines Tages, wenn ich mal gestorben bin, in der Hölle.
Die mühen sich ab, und laufen mit einem chronisch schlechten Gewissen herum, weil sie merken: alles tue ich ja doch nur widerwillig.
Um es mit unserem Bild des Bootes auszudrücken: Sklaven segeln nicht, Sklaven rudern. Rudern ist anstrengend, und irgendwann, wenn man kaputt ist, schmeißt man, wenn man kann, den Laden hin, oder bleibt (aus Angst vor der Hölle) in der Tretmühle, die einem auch auf Dauer keine Glücksgefühle einbringen wird.
Manchmal spielen da auch Wunden und Verletzungen aus der Kindheit eine Rolle. Es gibt Kinder, die bekommen von ihren Eltern her das Gefühl (und meistens geschieht das unbeabsichtigt):
- Ihr liebt mich ja nur, wenn ich das tue, was ihr sagt
- oder wenn ich gute Noten nach Hause bringe
- oder immer schön hilfsbereit bin.
Wenn es dann irgendwann um die Beziehung zu Gott geht, dann denken sie, bei Gott ist es genauso:
„So wie ich mir bei meinen Eltern die Zuneigung und Anerkennung verdienen musste, so wird mich Gott sicher erst dann lieben, wenn ich nach seinen Vorstellungen lebe und immer schön Gutes tue.“
Gott will keine Sklaven, er will Kinder!
Und dann gibt es Menschen, die treibt ein unstillbares Verlangen nach Anerkennung und Selbstbestätigung – die anderen durch ihr christliches Engagement zeigen wollen, wie toll sie sind. Auch das ist eher das Verhalten eines Sklaven, nicht das eines Kindes.
Gott will keine Sklaven – Er will Kinder, die verstehen, dass seine Liebe zu uns an keinerlei Bedingung geknüpft ist.
Er möchte, dass wir ein kindliches Vertrauen zu ihm entwickeln, wie zu einem guten Vater. Er möchte, dass wir uns an der Beziehung zu ihm freuen können, und genau dabei will uns der Heilige Geist helfen, ohne uns zu zwingen.
Wir haben vorhin in der Lesung gehört, wie einer von den zehn Aussätzigen zu Jesus zurückkommt. Dazu hat ihn niemand gezwungen, er tat es aus freien Stücken – er war so glücklich und dankbar über seine Heilung und das neue Leben, das Jesus ihn ermöglicht hat, dass er es Jesus unbedingt sagen muss. Und das ist das Wirken des Heiligen Geistes.
Der Geist Gottes will uns deutlich machen, was wir an Gott haben. Er will uns offenbar machen, täglich neu, wie wundervoll die Gaben Gottes an unser Leben sind. Er will uns täglich neu fassen lassen, was Gott in seiner Liebe durch Jesus für uns getan.
Indem wir das fassen lernen, kann der Geist unserem Boot des Glaubens den nötigen Antrieb geben. Damit unser Christsein kein mühseliges Rudern mehr ist, sondern mehr und mehr ein freudiges Segeln wird.
Der Heilige Geist wirkt in uns darauf hin, dass wir freiwillig und in Dankbarkeit auf die Liebe Gottes antworten.
Nicht dass Gott es nötig hätte, unsere Dankbarkeit zu erfahren: uns selbst tut diese Dankbarkeit gut – sie gibt uns Rückenwind für unser Leben. Wir betrachten unser Leben positiver – und das motiviert!
Der Heilige Geist will uns dort hinbringen, dass wir nicht länger leben, was wir selber eigentlich nicht sind, sondern dass wir aus tiefstem Willen und tiefster Liebe und Dankbarkeit leben, was wir sind – nämlich Gottes Kinder und Erben.
Und hier das Video von Hans-Peter Royers Predigt darüber. Hab ich mir heute erst wieder angeschaut und es ist unheimlich bewegend und beruhigend zu wissen das Gott uns alle brauchen kann!
Religion und Glaube
Dieses Bild geht auf Facebook um die ganze Welt und landete schliesslich auch bei mir in den "Neuigkeiten" und ich war erstmal total sprachlos. Danach wütend, entsetzt und was man sich noch so vorstellen kann.
Okay, ich muss offen und ehrlich zugeben, Gott hats mir vergeben, als Teenager dachte ich genauso. Lasst mich doch alle damit in Ruhe.. schön wenn ihr dran glaubt aber lasst mich doch glauben was ich will und versucht mich nicht zu bekehren.
Heute denk ich ganz anders. Warum haben Menschen ein Problem damit etwas "Gutes" und von "Liebe" erzählt zu bekommen? Meine Mama hat vor kurzem gesagt: "Wenn etwas schlimmes auf der Erde passiert, sei es ein Erdbeben, ein Zugunglück oder sonstiges, hören alle hin, interessieren sich dafür und sind gebannt. Warum sind sie das aber nicht wenn man Ihnen doch eine positive Nachricht überbringt? Warum wehren sie sich so dagegen? Ich habe leider keine Antort darauf.
Wie schon gesagt halte ich nichts von Religion. Für mich ist Religion Sklaverei und das ist nicht das was Gott für uns vorgesehen hat. ABER die Kirche gibt neben allem anderen trotzdem Gottes Wort weiter.
Ich bin der Meinung wer sowas wie dieses Bild oder auch nur den Text weiterverbreitet und das auch noch toll findet der hat sich nie mit der Bibel oder Gott mal wirklich auseinandergesetzt!
Lassen wir das Wort Religion mal weg...
JA, ich finde es toll meinen Glauben zu haben!
JA, ich bin stolz darauf!
JA, ich werde es weitergeben!
JA, ich erziehe meine Kinder im Glauben!
JA, zu Gesetzen nach Gottes Wort!
und JA, mein Glaube hat mein Denken verändert! Zum POSITIVEN!!
Es wird immer Menschen geben die dagegen sind und uns zurück drängen wollen!
Lasst euch nicht einschüchtern und fangt nicht an euren Glauben zu verleugnen!
Dazu ein schöner Text in der Bibel auf den meine Mama mich gestern aufmerksam gemacht hat
Lukas 20,21 Und sie fragten ihn und sprachen: Meister, wir wissen, daß du aufrichtig redest und lehrest und achtest keines Menschen Ansehen, sondern du lehrest den Weg Gottes recht.
und noch ein paar bekräftigende Worte
1. Petrus 2,15-16 Denn das ist der Wille Gottes, daß ihr mit Wohltun verstopft die Unwissenheit der törichten Menschen, als die Freien, und nicht, als hättet ihr die Freiheit zum Deckel der Bosheit, sondern als die Knechte Gottes.
Apostel. 8,31 Er aber sprach: Wie kann ich, so mich nicht jemand anleitet? Und ermahnte Philippus, daß er aufträte und setzte sich zu ihm.
und eine bekannte Stelle, Jesus vor Pilatus
Markus 15, 1-5 Und bald am Morgen hielten die Hohenpriester einen Rat mit den Ältesten und Schriftgelehrten, dazu der ganze Rat, und banden Jesum und führten ihn hin und überantworteten ihn dem Pilatus. 2 Und Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er antwortete aber und sprach zu ihm: Du sagst es. 3 Und die Hohenpriester beschuldigten ihn hart. 4 Pilatus aber fragte ihn abermals und sprach: Antwortest du nichts? Siehe, wie hart sie dich verklagen! 5 Jesus aber antwortete nichts mehr, also daß sich auch Pilatus verwunderte.
die Stelle hat mir Gott gezeigt!
Jesus ist standhaft, obwohl er weiß was ihn erwartet! Er verleugnet sich nicht, verleugnet Gott nicht! Und das sollten wir auch nicht tun! Steht zu dem was euch stark macht, was euch ein neues Leben gegeben hat, was euch erfüllt! Steht zu Gott, egal wer euch gegenüber steht oder was von euch erwartet wird. Wir leben Gott sei Dank in einem Staat, in dem es keine Verfolgung von Christen gibt. Dieses Vorrecht haben wir, also nutzt es um weiterhin Gottes Wort zu verbreiten und es vorallem zu LEBEN!
In diesem Sinne
gesegnete Grüße
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